|
A |
B |
C |
D |
E |
F |
G |
H |
I |
J |
K |
L |
M |
N |
O |
P |
Q |
R |
S |
T |
U |
V |
W |
X |
Y |
Z |
Kindergeld: Lohnsteuer und Versicherungsprämien mindern nicht kindergeldschädliche Einkünfte des Kindes Bei der Prüfung, ob die Einkünfte und Bezüge des Kindes den
Jahresgrenzbetrag von 8.004 € (bis 31.12.2009 = 7.680 €) überschreiten - bis 31.12.2011* - , sind nach dem Urteil
des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26.9.2007 die Einkünfte weder um die
einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer noch um die Beiträge zu einer
privaten Zusatzkrankenversicherung oder einer Kfz-Haftpflichtversicherung
zu kürzen.
Das Gleiche gilt für Beiträge zu einer privaten
Rentenversicherung, wenn sich das Kind in Ausbildung befindet und in der
gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist.
Beiträge für eine private Zusatzkrankenversicherung sind nicht
unvermeidbar, da sie über die Mindestvorsorge hinausgingen, die dem
Kind bereits als Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung zukommt.
Ebenso wenig sind die Einkünfte eines Kindes um die Beiträge zur
privaten Rentenversicherung zu mindern, wenn es sich in Berufsausbildung
befindet und bereits in der gesetzlichen Rentenversicherung
pflichtversichert ist. Denn auch diese Beiträge sind für die
aktuelle Existenzsicherung des Kindes nicht erforderlich. Gleiches gilt für
die Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung, denn das Halten eines
Kfz gehört nicht zum lebensnotwendigen Bedarf - so der BFH.
Auch die vom Arbeitslohn einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer sind nicht
von den Einkünften abzusetzen. Der Ansatz der Einkünfte des
Kindes ohne die Lohn- und Kirchensteuer verstößt nicht gegen
den allgemeinen Gleichheitssatz. Anders als die Beiträge zur
Sozialversicherung wird die einbehaltene Lohnsteuer später wieder
erstattet, wenn das zu versteuernde Einkommen den Grundfreibetrag nicht übersteigt.
* Geändert durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011. Ab 1.1.2012 verzichtet der
Fiskus auf die Einkommensüberprüfung bei volljährigen
Kindern. Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung wird jedoch -
widerlegbar - vermutet, dass das Kind in der Lage ist, sich selbst zu
unterhalten und damit nicht mehr zu berücksichtigen ist. Bei einer
weiteren Ausbildung und z. B. einer Erwerbstätigkeit von weniger als
20 Stunden in der Woche kann dies widerlegt werden.
[Zurück zum Archiv]
| Standorte |
 |
 |
Köln
Hohenzollernring 21-23
50672 Köln
Tel.: +49 221 2722750
|
 |
 |
 |
Berlin
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
Tel.: +49 30 887064045
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
Bonn
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113 Bonn
Tel.: +49 228 2673385
|
|
 |
 |
Bremen
Parkallee 117
28209 Bremen
Tel.: +49 421 34756444
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
Düsseldorf
Königsallee 92a
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 54039910
|
|
 |
 |
Essen
Ruhrallee 185
45136 Essen
Tel.: +49 201 8945282
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
Frankfurt
Taunusanlage 1
60329 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 505060709
|
|
 |
 |
Hamburg
Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg
Tel.: +49 40 808074727
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
Hannover
Bahnhofstraße 8
30159 Hannover
Tel.: +49 511 93639480
|
|
 |
 |
München
Maximilianstraße 35a
80539 München
Tel.: +49 89 24218382
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
Nürnberg
Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Tel.: +49 911 88197310
|
|
 |
 |
Stuttgart
Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Tel.: +49 711 22254499
|
 |
 |
 |
London
The Broadgate Tower, Level 12,
20 Primrose Street, London, EC2A 2EW, UK
Tel.: +44 207 5962772
|
|
|
|
|