Allianz Flexi Immo

Der Immobiliendachfonds Allianz Flexi Immo (WKN: 979733; ISIN: DE0009797332) wird abgewickelt. Das gab das Fondsmanagement Ende März 2015 bekannt. Bereits seit dem 17. April 2012 war die Ausgabe und Rücknahme der Anteile ausgesetzt. Nach gut dreijähriger Schließungszeit steht fest, dass der Fonds nicht wieder eröffnet, sondern liquidiert wird.

Die Allianz-Tochter Allianz Global Investors hat die Verwaltung des Allianz Flexi Immo zum 31. März 2018 gekündigt. Dadurch soll ein geordnetes Abwicklungsverfahren des Fonds ermöglicht werden. Der Schritt sei notwendig geworden, da sich alle Zielfonds, in die der Allianz Flexi Immo als Dachfonds investiert hat, bereits in Abwicklung befinden. Dadurch sei eine Wiedereröffnung des Fonds unrealistisch, teilt die Geschäftsführung mit. Sind die Vermögenswerte des Fonds nicht bis zum 31. März 2018 vollständig veräußert, geht das Verwaltungsmandat zu diesem Termin an die Commerzbank als Depotbank über.

Leisten die Zielfonds während der Abwicklungsphase Teilrückzahlungen, werden die Erlöse in Form von Sonderausschüttungen an die Anleger des Allianz Flexi Immo ausgezahlt. Finanzielle Verluste sind für die Anleger dabei allerdings nicht auszuschließen.

Viele offene Immobilienfonds gerieten im Zuge der Finanzkrise 2008 in wirtschaftliche Schwierigkeiten, wurden geschlossen und inzwischen teilweise auch abgewickelt. Als Dachfonds, der überwiegend in offene Immobilienfonds investierte, blieb der Allianz Flexi Immo von dieser Entwicklung nicht verschont. Im April 2012 wurde auch hier die Ausgabe und Rücknahme der Anteile ausgesetzt und der Fonds geschlossen. Seitdem kommen die Anleger nicht mehr an ihr Geld.

Nachdem feststeht, dass der Allianz Flexi Immo nicht wieder geöffnet wird, können betroffene Anleger von einem im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt prüfen lassen, ob sie sich im Wege des Schadensersatzes schadlos halten können. Hoffnung macht dabei auch ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 29. April 2014.

BGH Urteil vom 29.04.2014: Schadenersatz bei fehlender Aufklärung über Schließungsmöglichkeit
Der Bundesgerichtshof BGH hat mit Urteil vom 29.04.2014 ( Az. XI ZR 477/12 u.a.) entschieden, dass Banken Schadenersatz zahlen müssen, wenn sie bei Beratungen zu offenen Immobilienfonds verschweigen, dass die Fonds zeitweise geschlossen werden können und Anleger dann nicht an ihr Geld kommen. Diese Beratungspflicht gilt auch für Verträge, die bereits vor der Finanzkrise von 2008 geschlossen wurden.

Die Rechtsanwälte von GRP Rainer LLP vertreten bereits eine Vielzahl fondsbeschädigter Anleger. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall umfassend auf mögliche Schadensersatzansprüche.

Ein Schadensersatzanspruch könnte sich unter anderem daraus ergeben, dass die Bank oder Versicherung ihre Aufklärungspflicht verletzt haben kann, wenn sie nicht ordnungsgemäß über Rückvergütungen aufgeklärt hat, die sie aufgrund der Fondsvermittlung erhielt. Hierin kann nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes eine Pflichtverletzung liegen, die zum Schadenersatz führen könnte.

Eine Pflichtverletzung könnte außerdem in der fehlenden Aufklärung über die bestehenden Risiken der Fondsbeteiligung liegen. Auch das Verschweigen aufklärungspflichtiger Umstände könnte zum Schadensersatzanspruch des Anlegers führen.

Zu beachten ist allerdings, dass Schadensersatzansprüche der Verjährung unterliegen. Tritt Verjährung ein, ist ein Anspruch nicht mehr durchsetzbar, wenn der Anspruchsgegner sich hierauf beruft.

Lassen Sie Ihre Fondsbeteiligung deshalb zeitnah von GRP Rainer überprüfen.

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