Axa Immoselect Immobilienfonds

Die Anleger des Axa Immoselect ( WKN: 984645 ; ISIN: DE0009846451 ) sind in Sorge, der Fonds wird aufgelöst.

Die Anteilsrücknahme des Fonds wurde am 17.11.2009 gestoppt. Diese Schließung wurde zunächst verlängert, weil die Liquiditätsquote nicht ausreichte, um alle Anteilsrückgaben zu bedienen, die bei einer Wiedereröffnung erwartet wurden. Mittlerweile steht fest, dass der Fonds gar nicht mehr öffnen, sondern abgewickelt wird.

Damit reiht sich der Axa Immoselect ein in eine Liste weiterer offener Immobilienfonds, die nach der Aussetzung ihrer Anteilsrücknahme nicht mehr öffnen konnten, sondern liquidiert werden müssen. 

Die Abwicklung des Axa Immoselect soll bis zum 20. Oktober 2014 erfolgen. Bis dahin sollen die Anleger des Fonds in halbjährlichen Schritten Ausschüttungen erhalten. Wie hoch diese am Ende insgesamt sein werden, ist ungewiss.

Viele Anleger sind aufgrund der Abwicklung des Fonds verunsichert, weil sie nicht wissen, wie viel sie von ihrem Geld zurückerhalten werden.

BGH Urteil vom 29.04.2014: Schadenersatz bei fehlender Aufklärung über Schließungsmöglichkeit
Der Bundesgerichtshof BGH hat mit Urteil vom 29.04.2014 ( Az. XI ZR 477/12 u.a.) entschieden, dass Banken Schadenersatz zahlen müssen, wenn sie bei Beratungen zu offenen Immobilienfonds verschweigen, dass die Fonds zeitweise geschlossen werden können und Anleger dann nicht an ihr Geld kommen. Diese Beratungspflicht gilt auch für Verträge, die bereits vor der Finanzkrise von 2008 geschlossen wurden.

Anleger sollten die Hoffnung aber nicht voreilig aufgeben, sondern jetzt Rechtsrat einholen: Denn es besteht die Möglichkeit, dass Betroffenen ein Schadensersatzanspruch gegen die Bank, die den Fonds vermittelt hat, zusteht. Dabei muss berücksichtigt werden, dass das Bestehen von Schadensersatzansprüchen stets der Prüfung des Einzelfalles unterliegt und nicht pauschal bejaht oder verneint werden kann.

Die Rechtsanwälte der Kanzlei GRP Rainer betreuen eine Vielzahl geschädigter Anleger.

Unsere Anwälte prüfen umfassend, ob Ihnen ein Schadensersatzanspruch zusteht. Dabei kommen insbesondere folgende Gesichtspunkte in Betracht:

Zum einen prüfen wir, ob Sie als Anleger von der Bank fehlerhaft beraten wurden. Dies könnte der Fall sein, wenn der Fonds als sehr sichere Anlage verkauft wurde, dabei aber nicht über die tatsächlich bestehenden Risiken des Fonds (wie die Schließung oder die Möglichkeit des Wertverlustes) aufgeklärt wurde. Unter solchen Umständen kommt die Verletzung von Aufklärungspflichten in Betracht, die zum Schadensersatzanspruch des Anlegers führen können. Daneben klären wir, ob möglicherweise bereits der Fonds-Prospekt fehlerhaft ist und bestehende Risiken verschleiert.

Zum anderen ist ein Schadensersatzersatzanspruch nach der sog. Kick-back-Rechtsprechung des BGH möglich. Danach kann sich die beratende Bank nämlich schadensersatzpflichtig machen, wenn sie Anleger nicht über Rückvergütungen informiert, die sie für die Fondsvermittlung erhält („Kick-Backs“).

Um Ihre Ansprüche durchsetzen zu können, kann es allerdings wichtig sein, dass Sie schnell einen Anwalt aufsuchen, der Ihre Situation überprüft. Denn ansonsten laufen Sie Gefahr, dass etwaige Ansprüche verjähren und infolgedessen nicht mehr durchsetzbar sind.

Wir von GRP Rainer stellen Ihnen zur Prüfung Ihrer Fondsbeteiligung einen versierten Rechtsanwalt an die Seite, der Sie persönlich und umfassend berät. Unsere Kanzlei steht Ihnen in allen Fragen rund um Ihre Fondsbeteiligung zur Seite.

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