Infinus

Anfang November 2013 gab es eine groß angelegte Razzia, bei der die Büros der Infinus AG und der Future Business KGaA durchsucht wurden. Hintergrund der Aktion soll der Verdacht auf Betrug und Schädigung von Anlegern und Investoren sein. Dabei soll es um ein Anlagevolumen von rund 400 Millionen Euro gehen und rund 25.000 Personen betroffen sein. Umfangreiches Beweismaterial soll sichergestellt worden sein.

Der Vorwurf lautet, dass es beim Vertrieb von Finanzprodukten zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein soll. So sollen in den Verkaufsprospekten zu Orderschuldverschreibungen falsche Angaben zur Vermögens- und Ertragslage von Emittenten gemacht worden sein. Die Infinus Gruppe hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Infinus AG

Bei der Infinus AG handelt es sich um ein im Jahr 2002 gegründetes Wertpapierhandelshaus, dass ausgestattet ist mit Lizenzen zur Anlage- und Abschlussvermittlung. Zu der Infinus Gruppe gehören beispielsweise die Future Business KGaA (FuBus)  als Muttergesellschaft und die Prosavus AG.

Future Business KGaA (FuBus)

Die Future Business KGaA wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Emissionshaus ist Spezialist für substanzwertorientierte Anlagen auf Basis von Unternehmensanleihen und Genussrechten. Die Future Busines KGaA ist die Muttergesellschaft der sog. FuBus-Gruppe. Dazu gehören mehr als 20 Gesellschaften. Diese tragen im Firmennamen auch häufig den Namen Infinus. Dadurch wird auch von der Infinus-Gruppe gesprochen.

Prosavus AG

Die Prosavus AG wurde im Jahr 2006 als Future Business PLUS AG in Dresden gegründet und ist Teil einer breit aufgestellten Unternehmensgruppe, deren Initiatoren sich im Finanzdienstleistungs- und Immobiliensektor betätigen.

ecoConsort AG

Nachdem die Future Business KG aA und die Prosavus AG am 13. November 2013 Insolvenzantrag gestellt hatten, folgte einen Tag später auch der Insolvenzantrag der ecoConsort AG, einer Tochter der Prosavus AG.

Die ecoConsort AG war innerhalb der Unternehmensgruppe vor allem für nachhaltige Investments zuständig. Auch die beiden Tochtergesellschaften ecoConsort Private Equity GmbH und ecoConsort Real Estate GmbH stellten in der Zwischenzeit Insolvenzanträge.

Drohende Insolvenz mehrerer Gesellschaften

Wegen Zahlungsunfähigkeit haben nun sowohl die Future Business KGaA, als auch die Prosavus AG, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Es soll davon auszugehen sein, dass ein Schneeballsystem entwickelt wurde. Dieses Schneeballsystem soll durch Bilanztricks verschleiert worden sein. Inzwischen wurde auch über weitere Tochterunternehmen der Future Business Gruppe das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet.

Für die Anleger könnte nun die Gefahr eines Totalverlustes der Beteiligungen drohen. Die Betroffenen wissen oftmals nicht, ob und wie ihre Beteiligungen noch zu retten sind. Ein Rechtsanwalt hilft dabei, einen Durchblick über die komplexe und komplizierte Thematik zu gewinnen.

Möglichkeiten der Anleger

Ein erster Anhaltspunkt für Schadensersatzansprüche von Anlegern liegt in der Prüfung einer Haftung der Anlagevermittler oder der dahinter stehenden Vermittlungsfirma.

Anlageberater müssen ihre Kunden objektgerecht und anlegergerecht beraten, d.h. es muss eine umfassende Risikoaufklärung stattfinden. Ein im Kapitalmarktrecht tätiger Rechtsanwalt findet für jeden Einzelfall heraus, ob der Anlageberater gegen Beratungspflichten verstoßen hat. Anschließend fordert dieser Schadensersatz.

Sollten Sie als Betroffener sogar einen Kredit aufgenommen haben, um Ihre Beteiligung zu finanzieren, und dadurch einen Schaden erlitten haben, sollten Sie Ihre Ansprüche umfassend von einem erfahrenen Rechtsanwalt prüfen lassen. Mit Hinblick auf die kurzen Verjährungsfristen sollten Sie unverzüglich handeln.

Prospekthaftung kann ein weiterer Ansatz für Schadensersatzansprüche sein. Diese tritt ein, wenn in den Verkaufsprospekten falsche Angaben gemacht wurden.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin an einem unserer Standorte in Köln, Bonn, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart!
Standorte
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Köln
Hohenzollernring 21-23
50672 Köln
+49 221 2722750
+49 221 27227524
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Berlin
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
+49 30 887064045
+49 30 887065151
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Bonn
Emil-Nolde-Straße 7
53113 Bonn
+49 228 2673385
+49 228 2673363
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Düsseldorf
Königsallee 92a
40212 Düsseldorf
+49 211 54039910
+49 211 54039560
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Frankfurt
Taunusanlage 1
60329 Frankfurt am Main
+49 69 505060709
+49 69 505060905
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Hamburg
Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg
+49 40 808074727
+49 40 808074728
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater München
Maximilianstraße 35a
80539 München
+49 89 24218382
+49 89 24218383
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Stuttgart
Königstraße 10c
70173 Stuttgart
+49 711 22254499
+49 711 22254345
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater London
The Broadgate Tower, Level 12, 20 Primrose Street
EC2A 2EW, London , UK
+44 207 5962772
+44 207 5962766
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Singapur
One Raffles Place, Level 24 Tower 1, 1 Raffles Place
048616 Singapur
+65 6408 0589
+65 6408 0601
Details
Haben Sie noch Fragen?
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin an einem unserer Standorte in Köln, Bonn, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart!