SEB ImmoPortfolio Target Return Fund

Der offene Immobilienfonds SEB ImmoPortfolio Target Return Fund ( WKN: 980231 , ISIN: DE000980231 ) wird aufgelöst. Das gab das Fondmanagement Anfang Juni 2014 bekannt. Die Abwicklung wird voraussichtlich am 31. Mai 2017 abgeschlossen sein. Der SEB ImmoPortfolio Target Return hatte die Anteilsrücknahme im Juni 2012 ausgesetzt. Nach Ablauf der zweijährigen Frist, musste entschieden werden, ob der Fonds wieder öffnet oder geschlossen bleibt.

Als Begründung für die Auflösung des Fonds teilte das Fondsmanagement mit, dass eine nachhaltige Wiederaufnahme der Anteilsrücknahme aufgrund der prognostizierten Höhe der Rückgabeverlangen nicht darstellbar sei. Daher bleibe der Fonds geschlossen und wird nun aufgelöst. Die Aussetzung der Anteilsrücknahme ist damit endgültig.

Während der Abwicklungsphase wird versucht, die Immobilien aus dem Fondsbestand zu veräußern. Die Anleger erhalten während dieser Zeit in halbjährigen Abständen Ausschüttungen. Die erste Ausschüttung ist bereits für das 4. Quartal 2014 geplant. Die Höhe der Ausschüttungen richtet sich im Wesentlichen nach den erzielten Verkaufserlösen. In der Regel müssen die Anleger dabei mit Verlusten rechnen.

Der SEB ImmoPortfolio Target Return Fund wurde im Jahr 2001 gestartet. Seit 2004 konnten sich auch Privatanleger beteiligen. Der Fonds investiert hauptsächlich in Immobilien in Europa und den Vereinigten Staaten. Das Fondsvolumen soll bei über 800 Millionen Euro liegen.

Nachdem nun klar ist, dass der SEB ImmoPortfolio Target Return Fund aufgelöst wird, sollten die betroffenen Anleger ihre Möglichkeiten auf Schadensersatz überprüfen lassen. Ein Ansatzpunkt dafür kann eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten die Anleger über Risiken und Funktionsweise eines offenen Immobilienfonds informiert werden müssen.

Mit Urteilen vom 29. April 2014 ( Az. XI ZR 477/12 u.a.) hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Anlegerechte gestärkt, so dass die Chancen auf Schadensersatz deutlich gestiegen sind. Der BGH hat entschieden, dass Banken Schadenersatz zahlen müssen, wenn sie bei Beratungen zu offenen Immobilienfonds verschweigen, dass die Fonds zeitweise geschlossen werden können und Anleger dann nicht an ihr Geld kommen. Diese Beratungspflicht gilt auch für Verträge, die bereits vor der Finanzkrise von 2008 geschlossen wurden.

Möglicherweise sind die Anleger bereits im Zuge der Fondsvermittlung falsch beraten worden. Dies könnte etwa dann der Fall sein, wenn ihr Vermittler mit der Sicherheit des Fonds argumentiert und herausgestellt hat, dass für die Beteiligungssumme keinerlei Gefahren drohten und die Möglichkeit der Schließung oder Liquidation des Fonds nicht aufgezeigt hat.

Schadenersatzansprüche sind allerdings stets eine Frage des Einzelfalles und können nicht pauschal bejaht oder verneint werden. Eine genaue Prüfung durch einen Rechtsanwalt ist daher unerlässlich. Die Rechtanwaltskanzlei GRP Rainer betreut bereits eine Vielzahl fondsgeschädigter Anleger.

Betroffene Anleger sollten sich umgehend beraten lassen, da je nach den Umständen des Einzelfalls kurze Verjährungsfristen drohen. Dabei kann es auf das Kaufdatum oder das Zeichnungsdatum des Fonds ankommen.

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