VW Volkswagen AG

Im VW Abgasskandal werden die VW Aktionäre ständig mit neuen Hiobsbotschaften konfrontiert. Seit dem Bekanntwerden des Skandals im September 2015 hat die VW Aktie beträchtlich an Wert verloren. VW Aktionäre müssen auf dem Schaden voraussichtlich nicht sitzen bleiben. Da der Volkswagen Konzern offenbar gegen seine Informationspflichten und damit gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen hat, dürfte er sich schadensersatzpflichtig gemacht haben. Die u.a. auf das Aktienrecht spezialisierte Kanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte bereitet bereits entsprechende Schadensersatzklagen für VW Aktionäre vor.

Seitdem im September bekannt wurde, dass VW bei rund 500.000 Dieselfahrzeugen in den USA die Abgaswerte manipuliert hat, weitete sich der Skandal immer weiter aus. Volkswagen gab die Manipulationen nicht nur vollumfänglich zu, sondern räumte ein, dass die Manipulationssoftware weltweit in ca. elf Millionen Fahrzeugen eingebaut sein soll.

Weitere Vorwürfe der US-Umweltbehörde EPA kommen hinzu. Sie wirft dem VW Konzern vor, auch bei den größeren 3-Liter-Dieselmotoren Manipulationen vorgenommen zu haben. Betroffen sind nicht nur VW-Fahrzeuge, sondern auch die VW-Töchter Audi und Porsche. Diesmal weist VW die Vorwürfe zwar zurück. Porsche stoppt allerdings den Verkauf des Cayenne Diesel in den USA.

Am 3. November 2015 erfährt der Skandal eine ganz neue Dimension. Nach internen Untersuchungen gibt Volkswagen weitere Unregelmäßigkeiten bei Abgaswerten bekannt. Anders als bisher geht es nicht um Stickoxide, sondern um den CO2-Ausstoß. Der könnte nach VW-Angaben bei rund 800.000 Fahrzeugen höher sein als angegeben. Das führt nicht nur zu einem höheren Kraftstoffverbrauch, sondern jetzt sind auch Fahrzeuge mit Benzinmotoren betroffen. Die Aktie stürzt erneut ab.

Wie hoch der Schaden für den VW Konzern sein wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Die VW Aktie hat allerdings beträchtlich an Wert verloren. Nach dem Wertpapierhandelsgesetz müssen Insiderinformationen, die den Kurs der Aktie maßgeblich beeinflussen können, im Zuge einer Ad-hoc-Mitteilung unmittelbar veröffentlicht werden. Da Volkswagen gegen diese Informationspflicht offenbar verstoßen hat, dürfte sich der Konzern gegenüber den Aktionären schadensersatzpflichtig gemacht haben. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, wann der Konzern von den Abgasmanipulationen tatsächlich wusste. Schadensersatz kann auch im Wege einer „Sammelklage“ nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz geltend gemacht werden.

Sammelklage nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz - KapMuG

Ein KapMuG-Verfahren ist in etwa vergleichbar mit den Sammelklagen in den USA. Das KapMuG-Verfahren soll geschädigten Anlegern die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen erleichtern. In einem Musterverfahren werden die Klagen der Anleger gebündelt und ihre Ansprüche und Forderungen verbindlich geregelt. Das reduziert den Zeit- und Kostenaufwand für die Kläger enorm. Voraussetzung für ein KapMuG-Verfahren ist, dass mindestens zehn Anleger gleich gerichtete Musterverfahrensanträge stellen. Ein Oberlandesgericht (OLG) bestellt einen Kläger zum Musterkläger. Die übrigen Kläger werden zu dem Verfahren beigeladen. Weitere betroffene Anleger können sich einem KapMuG-Verfahren anschließen.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin an einem unserer Standorte in Köln, Bonn, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart!
Standorte
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Köln
Hohenzollernring 21-23
50672 Köln
+49 221 2722750
+49 221 27227524
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Berlin
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
+49 30 887064045
+49 30 887065151
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Bonn
Emil-Nolde-Straße 7
53113 Bonn
+49 228 2673385
+49 228 2673363
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Düsseldorf
Königsallee 92a
40212 Düsseldorf
+49 211 54039910
+49 211 54039560
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Frankfurt
Taunusanlage 1
60329 Frankfurt am Main
+49 69 505060709
+49 69 505060905
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Hamburg
Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg
+49 40 808074727
+49 40 808074728
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater München
Maximilianstraße 35a
80539 München
+49 89 24218382
+49 89 24218383
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Stuttgart
Königstraße 10c
70173 Stuttgart
+49 711 22254499
+49 711 22254345
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater London
The Broadgate Tower, Level 12, 20 Primrose Street
EC2A 2EW, London , UK
+44 207 5962772
+44 207 5962766
Details
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater Singapur
One Raffles Place, Level 24 Tower 1, 1 Raffles Place
048616 Singapur
+65 6408 0589
+65 6408 0601
Details
Haben Sie noch Fragen?
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin an einem unserer Standorte in Köln, Bonn, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart!