30. Nov 16

CFB Fonds 162 MS Gabriel Schulte: Möglichkeiten der Anleger

Die Beteiligung an dem Schiffsfonds CFB Fonds 162 MS Gabriel Schulte verlief für die Anleger alles andere als wunschgemäß. Noch können Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden.

GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Seit April 2007 konnten sich die Anleger mit einer Mindestsumme von 15.000 US-Dollar an dem Schiffsfonds CFB Fonds 162 MS Gabriel Schulte beteiligen. Die Beteiligung brachte den Anlegern allerdings nicht die erhofften Renditen. Im Jahr 2014 wurde das Containerschiff MS Gabriel Schulte schließlich verkauft.

Schadensersatzansprüche können die Anleger aber nach wie vor stellen. Zur Durchsetzung ihrer Forderungen können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden. Allzu lange sollten die Anleger mit der Geltendmachung ihrer Ansprüche allerdings nicht mehr warten. Schon im kommenden Jahr können die Forderungen auf den Tag genau zehn Jahre nach Beitritt zur Fondsgesellschaft verjähren.

Ansprüche auf Schadensersatz können aus einer fehlerhaften Anlageberatung entstanden sein. In den Beratungsgesprächen wurden Beteiligungen an Schiffsfonds erfahrungsgemäß häufig als sichere und renditestarke Geldanlage angepriesen. Zu einer ordnungsgemäßen Anlageberatung gehört aber auch, über die bestehenden Risiken umfassend aufzuklären. Dazu zählen bei Schiffsfonds u.a. die meist langen Laufzeiten, die mangelnde Fungibilität, das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung und insbesondere auch die Möglichkeit des Totalverlustes. Trotz dieser Risiken wurden Beteiligungen an Schiffsfonds immer wieder auch als sicherer Baustein zur Altersvorsorge empfohlen. Die Realität zeichnete allerdings ein anderes Bild, wie die lange Liste von Schiffsfonds-Insolvenzen in den vergangenen Jahren zeigt. Wurden die Anleger nicht über die Risiken ihrer Investition aufgeklärt, können Schadensersatzansprüche entstanden sein. Auch hohe Vermittlungsprovisionen können aufklärungspflichtig gewesen sein.

Forderungen können auch geltend gemacht werden, wenn Prospektfehler vorliegen. Die Angaben in den Emissionsprospekten müssen vollständig und wahrheitsgemäß sein und dürfen den Anleger nicht in die Irre führen. Er muss anhand der Prospektangaben die Chancen und Risiken der geplanten Geldanlage genau einschätzen können.

Weitere Informationen unter:

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html

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