15. Nov 16

GSI Triebwerksfonds 3: Für Anleger geht die Rechnung nicht auf

Die Beteiligung am GSI Triebwerksfonds 3 bescherte den Anlegern offenbar massive finanzielle Verluste. Allerdings besteht die Möglichkeit, Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen.

GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Für die Anleger des GSI Triebwerksfonds 3 geht die Rechnung nicht auf. Nach einem Bericht von „fonds professionell“ online verlieren sie etwa zwei Drittel ihres eingesetzten Kapitals. Demnach wurden die Anleger darüber informiert, dass die letzten Triebwerke nun verkauft wurden. Nach der Tilgung der Bankverbindlichkeiten erhalten die Anleger noch eine Ausschüttung in Höhe von ca. zehn Prozent. Damit bleibt unter dem Strich für die Anleger allerdings ein dickes Minus.

Ab Oktober 2008 konnten sich die Anleger mit einer Mindestsumme von 15.000 US-Dollar an dem GSI Triebwerksfonds 3 beteiligen. Insgesamt wurden rund 26 Millionen US-Dollar bei den Anlegern eingesammelt. Die Fondsgesellschaft investierte das Geld in ein Portfolio aus zehn marktgängigen Ersatztriebwerken für Flugzeuge. Die Beteiligung konnte die Erwartungen der Anleger jedoch nicht erfüllen. Nun werden hohe finanzielle Verluste Realität. Um dies zu verhindern, können sich die Anleger an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann u.a. prüfen, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können.

Grundlage für Schadensersatzansprüche kann eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Im Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten den Anlegern nicht nur die Vorzüge der Beteiligung präsentiert werden dürfen, sondern es hätte auch eine umfangreiche Aufklärung über die Risiken stattfinden müssen. Den Anlegern hätte u.a. erläutert werden müssen, dass sie auch unternehmerisches Risiko tragen, das auch zum Totalverlust der Einlage führen kann. Eine Geldanlage mit Totalverlustrisiko ist schon aufgrund ihres spekulativen Charakters nicht geeignet, um eine sichere Altersvorsorge aufzubauen. Erfahrungsgemäß wurden die Anleger in den Beratungsgesprächen häufig die Risiken der Kapitalanlage verschwiegen oder sie wurden nur unzureichend erläutert. Aus einer solchen fehlerhaften Anlageberatung können Ansprüche auf Schadensersatz entstanden sein.

Weitere Informationen unter: https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html

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