09. Mär 16

Hannover Leasing 165: Anlegern stehen hohe Verluste ins Haus

Anleger des Immobilienfonds Hannover Leasing 165 müssen mit hohen Verlusten rechnen. Die Objektgesellschaft soll verkauft werden. Ansonsten droht die Insolvenz der Fondsgesellschaft.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Die Anleger des im März 2006 aufgelegten Immobilienfonds Hannover Leasing 165 „Wachstumswerte Neues Europa 2“ stehen vor einer schweren Entscheidung. Bei einer Gesellschafterversammlung am 18. März sollen sie darüber entscheiden, ob sie dem Verkauf der Objektgesellschaft zustimmen. Das würde für die Anleger voraussichtlich Verluste in Höhe von ca. 50 Prozent bedeuten. Die Alternative ist nicht besser: Ohne den Verkauf droht der Fondsgesellschaft die Insolvenz. Das könnte den Totalverlust für die Anleger bedeuten.

Hintergrund ist, dass die Fondsimmobilie in einem schlechten baulichen Zustand ist. Ein technisches Gutachten offenbarte erhebliche Schwachstellen in der statischen Konstruktion. Das führte dazu, dass das Büro- und Geschäftszentrum in Bratislava im vergangenen Jahr geräumt und geschlossen werden musste. Die Reparatur würde voraussichtlich 15 bis 20 Millionen Euro verschlingen, berichtet das „fondstelegramm“. Mietausfälle und der Wertverlust des Gebäudes noch nicht eingerechnet. Außerdem könnte die finanzierende Bank die Darlehen fällig stellen.

Seit einigen Jahren hat die Fondsgesellschaft bereits mit sinkenden Mieteinnahmen zu kämpfen und die Ausschüttungen an die Anleger wurden reduziert. Zuletzt verbesserte sich die Vermietungssituation wieder. Doch die baulichen Mängel zwingen die Fondsgesellschaft zum Handeln. Handeln können auch die Anleger. Unabhängig von ihrer Entscheidung können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrenen Rechtsanwalt wenden, der ihre Ansprüche auf Schadensersatz überprüfen kann. Allerdings sollten die Anleger mit der Geltendmachung ihrer Forderungen nicht mehr lange warten. Sie konnten sich seit März 2006 an dem Hannover Leasing 165 beteiligen, so dass schon bald die Verjährung der Forderungen eintreten könnte.

Ansprüche auf Schadensersatz können z.B. durch eine fehlerhafte Anlageberatung entstanden sein. Denn die Anleger hätten umfassend über die Risiken der Kapitalanlage aufgeklärt werden müssen. Ebenso hätte die Bank ihre Rückvergütungen (Kick-Backs) offenlegen müssen.

Weitere Informationen unter: http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/immobilienfonds.html

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