14. Nov 16

Hansa Treuhand Flottenfonds V: MS HS Berlioz im vorläufigen Insolvenzverfahren

Auch das letzte verbliebene Schiff aus dem Hansa Treuhand Flottenfonds V ist insolvent. Über die Gesellschaft der MS HS Berlioz wurde am 9. November 2016 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet.

GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Im Juli 2007 legte Hansa Treuhand den HT-Flottenfonds V auf. Investiert wurde in die drei Schiffe MT HS Elektra, MS HS Scott und MS HS Berlioz, über dessen Gesellschaft das Amtsgericht Lüneburg am 9. November 2016 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet hat (Az.: 47 IN 86/16). Den beiden anderen Schiffen des Flottenfonds V erging es nicht besser. Der Tanker MT HS Elektra wurde bereits 2013 verkauft, für die Gesellschaft des Containerschiffs MS HS Scott wurde schon 2014 Insolvenz angemeldet. Für die Anleger bedeutet das, dass sie mit erheblichen finanziellen Verlusten bis hin zum Totalverlust ihrer Einlage rechnen müssen.

Mit einer Mindestsumme von 20.000 Euro konnten sich die Anleger an dem Hansa Treuhand Flottenfonds V beteiligen. Die Investition erwies sich jedoch als Fehlschlag. Die prognostizierten Ausschüttungen konnten nicht erreicht werden, jetzt droht auch noch der Totalverlust der Einlage. Damit es nicht so weit kommt, können sich die Anleger an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrenen Rechtsanwalt wenden. Dieser kann u.a. prüfen, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können.

Grundlage dafür kann eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Beteiligungen an Schiffsfonds wurden in den Beratungsgesprächen vielfach als sichere und renditestarke Kapitalanlage dargestellt. Die Realität sprach eine andere Sprache. Ausgelöst durch die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 gerieten auch etliche Schiffsfonds in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil die erforderlichen Charterraten nicht mehr erzielt werden konnten. Häufig stand am Ende die Insolvenz.

Die Anleger müssen aber dennoch nicht auf ihren Verlusten sitzen bleiben. Denn im Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten sie auch umfassend über die Risiken ihrer Beteiligung, wie z.B. die Möglichkeit des Totalverlusts, aufgeklärt werden müssen. Erfahrungsgemäß ist diese Aufklärung oft ausgeblieben oder erfolgte nur völlig unzureichend, sodass Schadensersatzansprüche wegen einer fehlerhaften Anlageberatung entstanden sein können.

Weitere Informationen unter:

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html

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