16. Mär 16

Lloyd Fonds LF 70 Flottenfonds X: Verjährung möglicher Schadensersatzansprüche droht

Die Beteiligung am Lloyd Fonds LF 70 Flottenfonds X verlief für die Anleger nicht wunschgemäß. Noch können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Forderungen könnten aber bald verjähren.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Die Lloyd Fonds AG platzierte den als Dachfonds konstruierten LF 70 Flottenfonds X Ende März 2006. Der Fonds investierte in die beiden Containerschiffe MS Newark und MS Miami. Anleger konnten sich mit einer Mindestsumme von 15.000 Euro an dem Schiffsfonds beteiligen. Insgesamt wurden rund 53 Millionen Euro bei den Anlegern eingesammelt.

Allerdings verlief die Beteiligung an dem Lloyd Fonds LF 70 Flottenfonds X für die Anleger nicht immer wie erhofft. Ausschüttungen flossen nicht immer in der prospektierten Höhe oder blieben auch ganz aus. Noch problematischer könnte die wirtschaftliche Situation des Fonds durch den Ausbau des Panama-Kanals werden, da dadurch wesentlich größere Schiffe Güter auf diesem wichtigen Handelsweg transportieren können. Anleger, die mit der Entwicklung ihrer Beteiligung unzufrieden sind, können Ansprüche auf Schadensersatz prüfen lassen. Dazu können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt wenden. Allerdings sollten sie mit der Geltendmachung ihrer Forderungen nicht mehr lange warten. Denn bald könnte die taggenaue zehnjährige Verjährungsfrist greifen. Dann können keine Ansprüche mehr durchgesetzt werden.

Bei der Vermittlung von Schiffsfonds ist es häufig zu einer fehlerhaften Anlageberatung gekommen. Denn im Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten die Anleger auch umfassend über die Risiken von Schiffsfonds aufgeklärt werden müssen. Dazu zählen neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung auch die langen Laufzeiten, die erschwerte Handelbarkeit der Anteile und insbesondere das Risiko des Totalverlusts. Beim Lloyd Fonds LF 70 Flottenfonds X hätte zudem auf die Problematik des Ausbaus des Panama-Kanals hingewiesen werden müssen. Dieser Hinweis hätte sich auch schon im Emissionsprospekt finden müssen. Wurden die Anleger über die Risiken im Unklaren gelassen, kann das Schadensersatzansprüchen begründen. Darüber hinaus hätte die vermittelnde Bank auch ihre Rückvergütungen (Kick-Backs) offenlegen müssen.

Weitere Informationen unter: http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/lloyd-fonds-ag.html

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