17. Mär 16

Schwarzgeld vor der Entdeckung – Nur die Selbstanzeige hilft noch

Wohin mit dem Schwarzgeld? Diese Frage wird angesichts des steigenden Drucks für Steuersünder immer wichtiger. Es gibt nur eine Antwort: die strafbefreiende Selbstanzeige.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der Druck auf Steuersünder wächst. Immer mehr Staaten sagen der Steuerhinterziehung den Kampf an und kooperieren. Der automatische Austausch von Bankdaten ab 2017 ist für die Steuerfahnder ein weiterer Meilenstein im internationalen Kampf gegen Steuerhinterziehung. Auch ehemalige Steueroasen beteiligen sich an dem Informationsaustausch und verabschieden sich vom Bankgeheimnis. Dadurch wird es für Steuersünder nahezu unmöglich, unversteuerte Einkünfte auf Auslandskonten vor dem Fiskus zu verbergen. Wird die Steuerhinterziehung durch die Behörden entdeckt, drohen den Betroffenen Geldstrafen bzw. Freiheitsstrafen.

Um sich vor einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung zu schützen, haben Steuersünder noch die Möglichkeit, eine strafbefreiende Selbstanzeige zu stellen. Das muss aber unbedingt vor Entdeckung der Tat geschehen. Ansonsten liegt ein Sperrgrund vor und die Selbstanzeige kann nicht mehr gestellt werden. Um strafbefreiend wirken zu können, muss die Selbstanzeige aber nicht nur rechtzeitig gestellt werden, sondern auch vollständig und fehlerfrei sein.

Dazu müssen alle steuerrelevanten Vorgänge der vergangenen zehn Jahre erfasst und dem Finanzamt gegenüber erklärt werden. Die komplexen Vorgänge detailliert offenzulegen, ist für den Laien kaum zu schaffen. Daher sollte eine Selbstanzeige auch nicht auf eigene Faust oder mit Hilfe von Musterformularen verfasst werden. Die spezifischen Besonderheiten eines Einzelfalls können so nicht erfasst werden und Fehler sind schon fast vorprogrammiert. In der Konsequenz scheitert dann die Selbstanzeige und es droht weiterhin eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung.

Damit das nicht passiert, sollten von Anfang an im Steuerrecht erfahrene Rechtsanwälte und Steuerberater mit der Selbstanzeige beauftragt werden. Sie können jeden Einzelfall genau bewerten und wissen, welche Unterlagen und Angaben die Selbstanzeige enthalten muss, damit sie strafbefreiend wirken kann. Diskret und zuverlässig.

Bis zu einer Hinterziehungssumme von 25.000 Euro drohen nach einer erfolgreichen Selbstanzeige keine weiteren Sanktionen mehr. Bei höheren Beträgen erhebt der Fiskus einen Strafzuschlag, der gemeinsam mit den Steuerschulden zzgl. Zinsen gezahlt werden muss.

Weitere Informationen unter: http://www.grprainer.com/rechtsberatung/steuerrecht/selbstanzeige.html

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