13. Jun 16

Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung: Auf das Detail kommt es an

Bei der Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung kommt es aufs Detail an. Schon kleine Fehler können dazu führen, dass die Selbstanzeige im Endeffekt misslingt.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: In Zeiten von Steuer-CDs, Panama Papers und strengeren Gesetzen im internationalen Kampf gegen Steuerhinterziehung ist die strafbefreiende Selbstanzeige für Steuersünder der alternativlose Weg, um in die Steuerehrlichkeit zurückzukehren. Wer auf dieses Mittel verzichtet, treibt ein riskantes Spiel, das mit einer hohen Geldstrafe oder sogar Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung enden kann.

Um einer Strafverfolgung und drohenden Verurteilung zu entgehen, kann nach wie vor eine Selbstanzeige gestellt werden. Diese kann aber nur strafbefreiend wirken, wenn sie die hohen Anforderungen des Gesetzgebers erfüllt. Dazu muss sie rechtzeitig gestellt werden, bevor die Steuerhinterziehung durch die Behörden entdeckt wird. Angesichts der zunehmenden internationalen Kooperation im Kampf gegen Steuerhinterziehung und vor dem Hintergrund das automatischen Informationsaustausches von Finanzdaten ab 2017 dürfte die Entdeckung nur eine Frage der Zeit sein. Daher sollten Steuersünder umgehend handeln. Darüber hinaus muss die Selbstanzeige aber auch vollständig und fehlerfrei sein. Dazu müssen u.a. alle steuerrelevanten Vorgänge der vergangenen zehn Jahre gegenüber dem zuständigen Finanzamt offengelegt werden. Der Teufel steckt dabei oft im Detail, das sich dem Laien kaum erschließt.

Daher sollte eine Selbstanzeige auch nicht im Alleingang oder mit Hilfe von Musterformularen verfasst werden. Wer dies dennoch versucht und auf kompetente Hilfe verzichtet, riskiert, dass ihm Fehler unterlaufen und die Selbstanzeige nicht wirkt.

Damit das nicht passiert, sollten von Anfang an im Steuerrecht erfahrene Rechtsanwälte und Steuerberater hinzugezogen werden. Sie können die komplexen Vorgänge in einem jeden Einzelfall genau erfassen und bewerten. Mit den nötigen Unterlagen und Angaben kann die Selbstanzeige dann so verfasst werden, dass sie am Ende auch strafbefreiend wirkt.

Übersteigt der Hinterziehungsbetrag nicht die Grenze von 25.000 Euro, drohen nach einer erfolgreichen Selbstanzeige keine weiteren Strafen mehr. Bei höheren Beträgen erhebt der Fiskus einen Strafzuschlag, der zusammen mit den Steuerschulden zzgl. Zinsen gezahlt werden muss.

Weitere Informationen unter: http://www.grprainer.com/rechtsberatung/steuerrecht/selbstanzeige.html

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