Beluga Reederei

Die Beluga Reederei befindet sich in wirtschaftlicher Schieflage, mehrere Unternehmen der Gruppe, u.a. die Beluga Shipping GmbH und die Beluga Chartering GmbH mussten bereits Insolvenz anmelden.

Dies hat erhebliche Auswirkungen auf zahlreiche Anleger von Schiffsfonds die ihre Schiffe wiederum an die Beluga Reederei verchartert hatten. Die Investoren der betroffenen Fonds bangen um ihr Geld.

Unter anderem haben Fonds der Emissionshäuser HCI Capital, Elbe Emissionshaus EEH, Oltmann, OwnerShip Emissionshaus GmbH, Nordkontor AG und Bluewater Capital GmbH Schiffe an die Beluga Reederei verchartert.

Die betroffenen Schiffsfonds müssen nunmehr kurzfristig neue Charterverträge für ihre Fondsschiffe abschließen und ihre Schiffe anderweitig verchartern. Jedoch bleiben die neuen Charterraten wohl weit hinter den bisherigen zurück, was dann unweigerlich Auswirkungen auf Anlegerrendite haben würde. Denn die Charterraten sind Teil des Finanzkonzepts der Fonds. Die Folge: Es drohen erhebliche Kapitaleinbußen für die Anleger.

Der Finanzinvestor Oaktree USA, der fast 50 Prozent der Beluga-Anteile hält, hatte bereits Anfang März 2011 gegenüber den Emissionshäusern und Banken die Reduzierung der Charterraten und Forderungen aus den Krediten gefordert, da ansonsten für die Beluga die Zahlungsunfähigkeit drohte.

Daneben hat die Bremer Staatsanwaltschaft gegen den Firmengründer der Beluga-Reederei sowie weitere leitende Angestellte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, Umsatzerlöse falsch ausgewiesen und so Investoren getäuscht zu haben.

Die Anleger von Schiffsfonds hat dies unerwartet und hart getroffen, da Schiffsfonds lange Zeit als sehr sicher und ertragreich galten. Nun aber stellt sich für viele Anleger die Frage ob, und wenn ja wie viel sie von ihrem Geld wiedersehen werden.

Doch sollten insbesondere die Anleger, denen die Beteiligung an dem Schiffsfonds von Banken oder Sparkassen vermittelt wurde, nicht vorschnell aufgeben. Es besteht nämlich die Möglichkeit, dass Anleger im Zuge der Fondsbeteiligung fehlerhaft beraten worden sind. Eine fehlerhafte Beratung aber kann zum Schadensersatzanspruch gegen die jeweilige Bank/Sparkasse führen.

Sollten Sie ein betroffener Anleger sein, empfiehlt es sich daher, einen Rechtsanwalt aufzusuchen, der etwaige Ansprüche umfassend prüft. Diese Aufgabe übernehmen die Rechtsanwälte von GRP Rainer gern für Sie. Wir stellen Ihnen hierfür einen Anwalt im Bank- und Kapitalmarktrecht an die Seite, der Ihre Situation genauestens prüft, etwaige Schadensersatzansprüche abklärt und Ihnen die weiteren Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.

Beachten Sie dabei: Schadensersatzansprüche sind stets eine Frage des Einzelfalles und können nicht pauschal bejaht oder verneint werden. Gerade bei Fondsbeteiligungen sollte aber stets geprüft werden, ob das fondsvermittelnde Institut den Anleger hinreichend aufgeklärt hat. Wurde nämlich der Anleger nicht oder unzureichend über die bestehenden Risiken einer Fondsbeteiligung aufgeklärt, kann ein Schadensersatzanspruch bestehen und der Anleger sich schadlos halten.

Auch verschweigen viele Fondsvermittler Rückvergütungen, die sie für die Vermittlung des Fonds erhalten (sog. „Kick-Backs“). Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung besteht aber die Pflicht zur Aufklärung über Rückvergütungen. Anderenfalls kann ebenfalls ein Schadensersatzanspruch des Anlegers bestehen.

Für Betroffene muss es daher nicht aussichtslos sein, den Verlust ihres Kapitals doch noch abzuwenden. Wenden Sie sich daher an einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens.

Die Anwälte unserer Kanzlei haben bereits eine Vielzahl fondsgeschädigter Anleger betreut und sind mit dem Kapitalmarktrecht vertraut. Deshalb können wir eine umfassende und kompetente Betreuung gewährleisten. Wir treten für Sie mit der Gegenseite in Kontakt, überprüfen etwaige Ansprüche und unterstützen Sie bei deren Durchsetzung – sei es außergerichtlich oder vor Gericht.

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