Canada Gold Trust CGT

Das 2011 gegründete Emissionshaus Canada Gold Trust ist zahlungsunfähig. Am 27. bzw. 29. Juli 2015 eröffnete das Amtsgericht Koblenz die Insolvenzverfahren über die Canada Gold Trust GmbH (Az.: 42 IN 152/15), die Canada Gold Trust Verwaltungs GmbH (Az.: 42 IN 154/15) und die Canada Gold Trust Management GmbH (Az.: 40 IN 153/15).

Das Emissionshaus Canada Gold Trust platzierte geschlossene Fonds, die vornehmlich in den Goldabbau in Kanada investierten. Dazu wurden folgende Fonda aufgelegt:

  • Canada Gold Trust I
  • Canada Gold Trust II
  • Canada Gold Trust III
  • Canada Gold Trust IV.

Anleger konnten sich nicht nur über die CGT Fonds, sondern auch über CGTO Genussrechte oder die CGT Anleihe an Geldanlageprodukten aus dem Hause Canada Gold Trust beteiligen.

Die Fonds investierten in die Henning Gold Mines Inc. HGT steckte das Geld der Anleger wiederum in den Goldabbau in Kanada. Allerdings ist wohl nur ein Bruchteil der Anlegergelder tatsächlich in den Goldminen angekommen. Konsequenz: Es wurde deutlich weniger Gold gefördert als geplant. Dementsprechend hinken die Fondsgesellschaften den prospektierten Erwartungen hinterher. Wo die Anlegergelder abgeblieben sind, ist unklar.

Neben dieser Ungewissheit mussten die Anleger nicht nur auf Ausschüttungen verzichten, sondern wurden im Frühjahr 2015 auch schon zur Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen aufgefordert, um die wirtschaftlich angeschlagenen Fondsgesellschaften zu sanieren. Als eigenständige Gesellschaften sind diese zwar nicht direkt von der Insolvenz des Mutterhauses betroffen, ihre finanzielle Lage hat sich dadurch aber nicht verbessert. Ob eine nachhaltige Sanierung unter diesen Rahmenbedingungen überhaupt gelingen kann, ist ungewiss.

Angesichts dieser Entwicklung fürchten viele Anleger um ihr Geld. Sollten die Fondsgesellschaften auch noch Insolvenz anmelden müssen, droht ihnen der Totalverlust des investierten Geldes. Daher sollten die Anleger handeln und ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen. In Betracht kommt z.B. die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen. Diese können sich ggfs. gegen die Vermittler richten, falls diese falsch beraten und nur unzureichend über die Risiken der Kapitalanlage aufgeklärt haben. Möglich können aber auch Ansprüche gegen die Unternehmensverantwortlichen sein, wenn z.B. die Angaben in den Emissionsprospekten unvollständig oder fehlerhaft waren.

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