Morgan Stanley P2 Value Fonds

Mit dem Morgan Stanley P2 Value Immobilienfonds ( WKN: A0F6G8 ; ISIN: DE000A0F6G89 ), der seit Ende 2010 liquidiert wird, ist es einem weiteren offenen Immobilienfonds nicht gelungen, nach einer Schließung wieder zu öffnen. Da der Immobilienfonds bereits im Oktober 2008 wohl wegen hoher Mittelabflüsse schließen musste, hätte er die Anteilsrücknahme von Gesetzes wegen spätestens am 1. November 2010 wieder aufnehmen müssen. Der P2 Value Immobilienfonds soll es aber nicht geschafft haben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist von zwei Jahren durch den Verkauf von Immobilien genügend Geld für eine Wiedereröffnung zu besorgen. Nach mittlerweile mehreren Auflösungen offener Immobilienfonds hat sich die Krise der offenen Immobilienfonds weiter verschärft.

In den P2 Value Immobilienfonds sollen rund 40.000 Anleger ihre Ersparnisse investiert haben. Im Oktober 2008 wurden die knapp 1,7 Milliarden Euro eingefroren. Nach mehreren Abwertungen sollen Experten von einem jetzigen Fondsvolumen von 852 Millionen Euro ausgehen. Das nun noch vorhandene Vermögen soll über einen Zeitraum von drei Jahren ausgezahlt werden, über die genaue Höhe ist jedoch noch nichts bekannt.

Derzeit ist nicht absehbar, wann und in welcher Höhe die Anleger des Morgan Stanley P2 Value Geld erhalten werden.

BGH Urteil vom 29.04.2014: Schadenersatz bei fehlender Aufklärung über Schließungsmöglichkeit
Der Bundesgerichtshof BGH hat mit Urteil vom 29.04.2014 ( Az. XI ZR 477/12 u.a.) entschieden, dass Banken Schadenersatz zahlen müssen, wenn sie bei Beratungen zu offenen Immobilienfonds verschweigen, dass die Fonds zeitweise geschlossen werden können und Anleger dann nicht an ihr Geld kommen. Diese Beratungspflicht gilt auch für Verträge, die bereits vor der Finanzkrise von 2008 geschlossen wurden.

In den meisten Fällen sollen den Anlegern die Anteile an dem P2 Value als sichere Geldanlage verkauft worden sein, ohne über die Risiken aufzuklären. Die meisten Anleger sollen weder anleger- noch objektgerecht beraten worden sein. Darüber hinaus sollen viele Berater die Anleger nicht über erhaltene Kick-Back Zahlungen aufgeklärt haben. Hat der Berater gegenüber den Anlegern schuldhaft Aufklärungs- oder Beratungspflichten verletzt, muss der hieraus entstehende Schaden ersetzt werden. Ob dieser Anknüpfungspunkt in Ihrem Fall in Betracht kommt, bedarf der Einzelfallprüfung durch einen Rechtsanwalt.

Anlegern droht die Verjährung ihrer möglichen Ansprüche. Um Ihre möglichen Ansprüche durchsetzen zu können, sollten Sie diese zeitnah prüfen lassen, da ansonsten die Gefahr der Verjährung besteht.

Gehören Sie auch zu den vielen Anlegern, sollten Sie nicht zögern und sich mit einem erfahrenen Rechtsanwalt in Verbindung setzen. Unsere Rechtsanwälte beraten Sie in einem umfassenden Gespräch, welche Ansprüche Ihnen zustehen können und helfen Ihnen diese notfalls auch gerichtlich geltend zu machen.

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