United Investors Gamefonds

Die UNITED INVESTORS Emissionshaus GmbH hat nach ihrer Gründung 2006 als ersten Publikumsfonds in Zusammenarbeit mit dem Marktführer in dem Bereich der Kinder- und Abenteuerspiele, der Hamburger dtp AG einen so genannten Gamefonds aufgelegt, die dtp Game Portfolio 2006 Fondsgesellschaft mbH & Co. KG. Diesem Fonds folgte im folgenden Jahr die dtp Game Portfolio 2007 Fondsgesellschaft mbH & Co. KG. Durch Investition in einen solchen Gamefonds können sich Anleger an der Entwicklung und Vermarktung verschiedener Computer- und Videospiele beteiligen. Die Gamefonds der UNITED INVESTORS solle sich durch eine hohe Risikostreuung auszeichnen, da die Kosten einzelner Spieleproduktionen schon bei ca. 200.000,00 Euro begännen.

Die UNITED INVESTORS Emissionshaus GmbH legte zunächst sogenannte Gamefonds wie den dtp Game Portfolio 2006 Fondsgesellschaft mbH & Co. KG und den dtp Game Portfolio 2007 Fondsgesellschaft mbH & Co. KG auf. Diesen folgten wenig später die United Investors dtp Game Portfolio 1, United Investors dtp Game Portfolio 2 und United Investors dtp Game Portfolio 3. United Investors soll nach eigenen Angaben mindestens 175 Millionen Euro von den Anlegern eingesammelt haben. Allein rund 45 Millionen Euro seien in die genannten Gamefonds geflossen.

United Investors soll zuletzt zugegeben haben, dass die erhofften Ergebnisse mit den Gamefonds nicht erreicht worden seien. Auch die mittlerweile publik gewordene Insolvenz des Partnerunternehmens der Fondsgesellschaft, der dtp Entertainment AG, verunsichere die Anleger zusätzlich.

Für geschädigte Anleger kann es durchaus lohnenswert sein, etwaige Ansprüche gegen ihre Fondsvermittler von einem Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. Denn es besteht die Möglichkeit, dass sich der Fondsvermittler wegen Falschberatung schadensersatzpflichtig gemacht hat und sich der Anleger schadlos halten könnte.

Die Beteiligung an einem geschlossenen Fonds stellt in der Regel eine unternehmerische Beteiligung dar. Das bedeutet, Anleger haften als Unternehmer und müssen unter Umständen beispielsweise das Risiko eines Totalverlustes ihrer Anlage in Kauf nehmen. Insbesondere im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaften könnte für diese Anleger das Risiko eines Totalverlustes der Einlage bestehen.

Es ist jedoch zu beachten, dass das Bestehen von Schadensersatzansprüchen stets der Prüfung des Einzelfalles unterliegt und nicht pauschal bejaht oder verneint werden kann.

Zur Prüfung etwaiger Ansprüche sollte möglichst bald ein im Kapitalmarktrecht tätiger Rechtsanwalt konsultiert werden.

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